Aktuelles

30. Oktober 2016
Energie-Contracting: Gemeinsam mehr erreichen – Das ist die Schlagzeile der Mitgliederzeitschrift Geno Graph, die vom Baden-Württembergischen Genossenschafts-verband e.V. herausgegeben wird.
Was versteht man unter diesem Begriff?
Energie-Contracting ist ganz allgemein gesprochen ein Dienstleistungskonzept zur Steigerung der Energieeffizienz. Mehrere Partnern führen Maßnahmen durch, um den Primärenergieverbrauch zu reduzieren. In Biberach haben beispielsweise Gemeinde, Bürgerenergiegenossenschaft Biberach und das E-Werk Mittelbaden zusammengearbeitet, um den Ortsteil Prinzbach (s. a. Meldung vom 1. November 2015 auf dieser Seite weiter unten) kurzfristig in den Genuss einer modernen und energieeffizienten Leuchtenausstattung zu bringen. Zum Artikel…

17. Juli 2016
Erfolge soll man feiern, deshalb weisen wir auf das Prechtaler Schanzenfest hin, das vom E-Werk Mittelbaden am 17. Juli 2016 ausgerichtet wurde.
FEST
Wegen der Beteiligung der BEGB an einem Windrad auf der Prechtaler Schanze (s. Meldung vom 22. März 2016 auf dieser Seite) bot das Prechtaler Schanzenfest Gelegenheit, die Windkraftanlagen in Augenschein zu nehmen und sich über einen weiteren Schritt der Energiewende zu freuen.

21. Juni 2016
Interessante Themen wurden auf der Generalversammlung am 7. Juni 2016 im Tätigkeitsbericht des Vorstandes wie auch im Ausblick auf die zukünftige Arbeit der Genossenschaft angesprochen. Einzelheiten in einem Bericht der Schwarzwälder Post vom 20. Juni 2016.

19. Mai 2016
Heute hat die Aufsichtsratsvorsitzende Daniela Paletta die Einladung zur diesjährigen Generalversammlung der BEGB unterschrieben und versenden lassen. Details…

13. Mai 2016
Die Bürgerenergiegenossenschaft Biberach ist seit dem 1. März 2016 an einer Windkraftanlage auf der Prechtaler Schanze beteiligt.
Wer wissen will, ob die Windkraftanlage Strom produziert und ob der kalkulierte Wind auf der Prechtaler Schanze bläst, kann sich das Diagramm der Energieproduktion auf einer Seite des E-Werks Mittelbaden ansehen. Dort sind auch interessante Bilder der Entstehungsgeschichte der Windkraftanlagen auf der Prechtaler Schanze zu finden, eine Webcam und Videos.

12. Mai 2016
Es wird immer wieder die Frage gestellt, wie man sich ein Bild von der wirtschaftlichen Verfassung der Bürgerenergiegenossenschaft Biberach machen kann. Eine Möglichkeit ist der Rechenschaftsbericht der BEGB, der jedes Jahr erstellt wird und jeweils im Herbst eines Jahres im Bundesanzeiger veröffentlicht wird.

11. Mai 2016
Am Sonntag haben Erneuerbare 95 Prozent des Strombedarfs produziert. Neuer Grünstrom-Rekord
Am Sonntag (8. Mai) dürfte ein neuer Rekord in der Geschichte der erneuerbaren Energieträger in Deutschland aufgestellt worden sein. Der hiesige Bedarf wurde fast vollständig von Solar-, Wind- und Biogasanlagen sowie Wasserkraftwerken abgedeckt. Um die Mittagszeit speisten sie zeitweise etwas mehr als 51 Gigawatt (GW) ins Netz. Weil Braunkohle- und Atomkraftwerke nicht so einfach runtergeregelt werden können, führte das zu einem großen Überangebot an der Börse. Entsprechend wurde der Strom dort zeitweise zu negativen Preisen gehandelt. Das heißt, Abnehmer bekamen noch Geld hinzu, wenn sie Strom kauften. Zum Artikel Neuer Grünstromrekord

22. März 2016
Mit Wirkung vom 1. März 2016 beteiligt sich die Bürgerenergiegenossenschaft Biberach sich mit der Summe von 50 000€ an einer Windkraftanlage auf der Prechtaler Schanze, auf dem folgenden Bild ist es das Windrad links:
Prechtaler Schanze Das Bild wurde uns freundlicherweise vom E-Werk Mittelbaden zur Verfügung gestellt. Einzelheiten sind dargestellt in einem Artikel in der Schwarzwälder Post. Die rechtliche Konstruktion wird in der Pressemitteilung des E-Werks Mittelbaden dargelegt. Nach dem Notartermin anlässlich des Vertragsabschlusses haben sich die Beteiligten zu einem Erinnerungsfoto (Quelle auch hier E-Werk Mittelbaden) bei bestem Wind-Wetter zusammengefunden.
Notartermin
(von links): Dieter Schwörer (BEG Biberach), Frank Krause (BEG Biederbach & Elztal), Bernd Gißler (BEG Biberach), Brigitta Schrempp (BEGt E-Werk Mittelbaden), Martin Wenz (E-Werk Mittelbaden) und Frank Kunzelmann (BEG E-Werk Mittelbaden).

1. November 2015
Die Bürgerenergiegenossenschaft Biberach hat am 28. Oktober 2015 mit der Inbetriebnahme der LED-Strassenbeleuchtung eine Zeit neuen Lichts im öffentlichen Strassenraum in Prinzbach eingeläutet.
nacht
Im Auftrag der Bürgerenergiegenossenschaft Biberach hatte seit Mitte Oktober 2015 das E-Werk Mittelbaden bei 22 Leuchten die ans Ende ihrer Lebendauer gekommenen Quecksilberdampf-Leuchtenköpfe durch LED-Leuchtenköpfe moderner Form ersetzt, bei 6 Leuchten in historischer Strassenlaternen-Form wurden LED-Birnen eingebaut. Seit dem 28. Oktober 2015 werden dadurch 70% des bisherigen Stromverbrauchs eingespart.
TAG
Die Bürgerenergiegenossenschaft hat die Umrüstung (Material und Montage) finanziert und erhält von der Gemeinde als Bezahlung die Differenz der Kosten zwischen altem und geringeren neuem Stromverbrauch. Damit wird der Investitionshaushalt der Gemeinde Biberach nicht belastet, Ihr Stromverbrauch sinkt und sie kommt ab sofort in den Genuss einer modernen und energieeffizienten Leuchtenausstattung im Ortsteil Prinzbach.

18. Juli 2015
Der in Paris ansässige Atomexperte Mycle Schneider publizierte zusammen mit seinem Team den neuen World Nuclear Industry Status Report. Dieser dokumentiert Jahr für Jahr den Bedeutungsverlust der Kernspaltung in der internationalen Energiewirtschaft, während die Branche stets den gegenteiligen Eindruck zu erwecken versucht. Zu dem Artikel in der Badischen Zeitung…

26. Juni 2015
Die Generalversammlung 2015 der BEGB fand am 24.06.2015 im Bürgersaal des Rathauses statt. Die wichtigsten Punkte waren

  • der Jahresabschluss 2014
  • die Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates durch die Generalversammlung
  • die Neuwahl des Aufsichtsrates und die Bestellung des Vorstandes.

In den Aufsichtsrat wurden gewählt:

  • Daniela Paletta als Aufsichtsratsvorsitzende
  • Wolfgang Haaser als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender
  • Robert Fix als Schriftführer
  • Ansgar Günther
  • Josef Ringwald

Der Aufsichtsrat bestellte als Vorstand:

  • Dieter Schwörer als Vorstandssprecher
  • Aldrin Mattes als technischen Vorstand
  • Bernd Gißler als kaufmännischen Vorstand

Ausblick

Das Thema Nahwärme wird in den nächsten Jahren für die BEGB keine gewichtige Rolle spielen, auch wenn die Menge fossiler Energieträger begrenzt bleibt (Peak-Oil) und der CO2-Ausstoß weiterhin verringert werden muß.
Die BEGB wird auf anderen Feldern arbeiten, die in der Satzung umrissen sind:

„Gegenstand des Unternehmens ist die Initiierung von Projekten zur Erzeugung erneuerbarer Energien auf lokaler, regionaler und überregionaler Ebene, die Beteiligung an Projekten zur Erzeugung erneuerbarer Energien und die Initiierung von Maßnahmen zur Förderung erneuerbarer Energien und des Klimaschutzes vor Ort und in der Region.“

Ein weiteres Geschäftsfeld kann die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED in Biberach sein, eine Präsentation des Vorstandes „LED-Strassenbeleuchtung im Ortsteil Prinzbach“ fand im Gemeinderat am 18.05.2015 statt, vorgeschlagen wird ein Vertrag zwischen der Gemeinde und der BEGB mit 15 Jahren Laufzeit. In Planung sind weitere Abschnitte der Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED in Biberach.
Eine Beteiligung an Windkraftprojekten wie der Windanlage Prechtaler Schanze ist jetzt wieder möglich, nachdem die Bafin Energiegenossenschaften nicht mehr als Kapitalsammelstellen einstuft, die nur mit einem Aufwand betrieben werden können, den eine BEGB wirtschaftlich nicht hätte leisten können.

12. April 2015
Neben Wind und Sonne gibt es eine weniger bekannte Quelle zur Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie: Die Bewegungsenergie der Meeresströmungen.
Nach erfolgreichen Tests in Schottland wurde mit dem Bau eines schwimmenden Meeresströmungskraftwerks begonnen. Es handelt sich um eine schwimmende Turbine mit einer Länge von 40 Metern, einer Breite von 25 Metern. Zum Artikel… Bilder…

30. März 2015
Raus aus der Kohle! Schreibt der Journalist Franz Alt in einem Artikel auf seiner Webseite: „Das deutsche Wirtschaftswunder nach 1945 wäre ohne die Kohle nicht möglich gewesen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Kohlepolitik richtig. Aber jetzt 70 Jahre später in den Zeiten des Klimawandels?
Zwei Drittel der Bundesbürger lehnen neue Tagebaue ab. Fast jeder fünfte Bundesbürger fordert einen sofortigen Kohleausstieg. Auch das ist genau so richtig, zeitgemäß und notwendig. Denn Braunkohle und Steinkohle sind die Klimakiller Nr. eins. So wie die deutsche Umweltbewegung 2011 den endgültigen Atomausstieg gefordert und durchgesetzt hat, müssen wir jetzt als Bürgergesellschaft alle Kraft auf den Ausstieg aus der Kohle konzentrieren. Und ihn durchsetzen.“ mehr…

29. November 2014
Die Abschaltung alter und CO2-intensiver Kohlekraftwerke in Deutschland könnte einen substantiellen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung leisten. Weil gleichzeitig die Börsenstrompreise moderat stiegen, würde sich die Stromerzeugung der für die Energiewende wichtigen Gaskraftwerke wieder mehr rentieren. Aufgrund des gestiegenen Großhandelspreises sänke außerdem die EEG-Umlage. Das sind zentrale Ergebnisse einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung und der European Climate Foundation.

15. September 2014
Die schottische Insel Eigg hat sich 2008 auf den Weg zur Versorgung mit erneuerbaren Energien aus Wasser, Sonne und Wind gemacht. Artikel aus derstandard.at.
Dazu einen Film… Für elektrotechnische Details…

17. August 2014
Die kanarische Insel El Hierro ist weltweit die erste Selbstversorgerin mit erneuerbarer
Energie und Trinkwasser – und taugt damit als globales Vorbild. Zum TAZ-Artikel…

12. August 2014
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat etwas an der Energiewende gestrichen.
kleine_Persiflage Wollen Sie beim Plakatieren „helfen“ und damit das folgende unsägliche Original des BMWi „berichtigen“?
Zu den Plakaten des SFV

4. August 2014
Kein Nahwärmenetz in Biberach
Schweren Herzens haben sich Vorstand und Aufsichtsrat der Bürgerenergiegenossenschaft Biberach am 31.07.2014 dazu entschieden, die seit 2011 verfolgten Pläne eines Nahwärmenetzes in Biberach aufzugeben.
Mit verschiedenen Partnern wurde versucht, ein wirtschaftlich und ökologisch sinnvolles Nahwärmenetz aufzubauen.
Aktuell waren die Planungen für den Start des Nahwärmenetzes in der Straße „Am Sportplatz“ unmittelbar vor der Umsetzung gestanden. Nachdem für den Einbau der Nahwärmeleitung unverhältnismäßig hohe Kosten entstanden wären und sich darüber hinaus leider auch zu wenige Interessenten für einen Anschluss finden ließen, musste mangels Wirtschaftlichkeit das ambitionierte Ziel aufgegeben werden.
Weil uns Großabnehmer aus dem gewerblichen Bereich (wie z. B. Kliniken/Hotels) und eine ausreichende Zahl an Abnehmern in Mehrfamilienhäuser gefehlt haben, haben wir eine stabile Wirtschaftlichkeit nicht erreicht.
Die Sportplatzstraße stellte im geplanten Nahwärmenetz eine wichtige Verbindung für die Bereiche östlich und westlich der Bahnlinie dar. Deren Wegfall und die Unsicherheiten im Zusammenhang mit geänderten Förder- und Vergütungsbedingungen bei der geplanten Einbindung von stromerzeugender Kraft-Wärme-Kopplung (BHKW) haben uns deshalb veranlasst, das Projekt Nahwärmenetz in Biberach zunächst nicht weiter zu verfolgen.
Die BEGB wird sich weiterhin mit der Stromerzeugung durch erneuerbare Energien beschäftigen.
Gerne stehen Ihnen Vorstand und Aufsichtsrat für weitere Informationen zur Verfügung.

Dieter Schwörer
Sprecher des Vorstandes

18. Juli 2014
Heute ist im Biberacher Amtsblatt ein Artikel  erschienen, in dem von der Genehmigung des Gemeinderates an die Energiegenossenschaft berichtet wird, eine Nahwärmeleitung im Rahmen der laufenden Bauarbeiten in der Straße Am Sportplatz auf eigene Kosten zu verlegen.

9. Juli 2014
Gaspreiserhöhung der Badenova bei 75 % der Kunden, lediglich 25 % der Kunden können mit Preissenkungen in Abhängigkeit der Verbrauchsmenge rechnen. Wie das Offenburger Tageblatt in seinen Wirtschaftteil am 8. Juli meldet, ändert Badenova sein Tarifsystem für den Bezug von Gas. Möglicherweise wird das der eine oder andere Kunde zum Anlaß nehmen, nach einem anderen, günstigeren Lieferanten zu suchen. Kurzfristig Hier oder hier…oder er beschafft sich langfristig Informationen über eine alternative Wärmeversorgung wie z. B. den Anschluß an ein Nahwärmenetz.

22. Mai 2014
Die 2. Generalversammlung der Bürger-Energiegenossenschaft Biberach eG hat am Dienstag, 3. Juni 2014  19:00 Uhr  im Bürgersaal im Rathaus Biberach stattgefunden.
Zur Seite Generalversammlung

23. April 2014
Verfassungsklage gegen die Novelle des EEG angekündigt
Die Verbraucherzentrale-Bundesverband und der Bundesverband Solarwirtschaft wollen gegen die im Bundeskabinett beschlossene Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vor dem Bundesverfassungsgericht klagen. mehr…

21. März 2014
Die Zeichen stehen ganz auf Wind
am Standort Kambacher Eck für die Gemeinden Biberach, Schuttertal und Steinach. Wenn alles klappt wie von den Initiatoren erhofft, könnte der Windpark im Frühjahr 2015 gebaut werden. Am 20. März  informierten sie über den Stand der Planungen und Windmessungen. Zum Artikel in der Badischen Zeitung

15. März 2014
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
Einsamer Rekord – mehr als 100 Erneuerbare-Energien-Gesetze weltweit –
Kein deutsches Gesetz ist wohl weltweit jemals so oft übernommen oder nachgeahmt worden, wie das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Keines ist auch dermaßen angefeindet und schlecht geredet worden wie das EEG (siehe das jüngste EFI-Gutachten). Trotzdem gab es Anfang 2013 schon insgesamt 99 Gesetze auf nationaler oder regionaler Ebene, die das deutsche EEG zum Vorbild, es entweder mehr oder weniger übernommen, oder an ihre Verhältnisse angepasst haben.  mehr…

4. März 2014
Wer ist eigentlich EFI
haben sich in den letzten Tagen wahrscheinlich einige gefragt, als sie die Forderung der EFI nach Abschaffung des EEG auf den Titelseiten deutscher Tageszeitungen lesen mussten. Ist das nicht die, die in Sotschi einen chinesischen Müsliriegel zu viel gegessen hat und deswegen des Dopings beschuldigt wird? Und die soll was gegen das EEG haben? Nein – natürlich ist Evi völlig unschuldig – also zumindest am EEG-Bashing.
Zur Auflösung…           Ein Kommentar: Dünne Fakten

5. Februar 2014
Ölförderung wird teurer
-müssen wir für die nächste Heizölrechnung wieder mehr Euros zahlen?
Ein sicherer Hinweis darauf, dass die großen und leicht zugänglichen Erdöllagerstätten langsam ausgebeutet sind, ist die Zunahme der Explorationskosten. Chevron, ExxonMobil und Royal Dutch Shell haben 2013 zusammen knapp 90 Milliarden Euro für die Steigerung ihrer Förderung aufbringen müssen.  mehr…
Die Preisentwicklung bei Öl, Erdgas und Holzpellets von 2003 bis 2012

6.Januar 2014
EU-Energiekommissar Günther Oettinger sorgt sich um die erneuerbaren Energien – und wollte herausfinden, wie staatliche Subventionen für die Regenerativen effektiver eingesetzt werden könnten.
Summa summarum bezuschussten im Jahre 2011 die Regierungen die Energiebranche also mit mehr als 130 Milliarden Euro jährlich (Haftpflichtversicherungen für Atommeiler sind da noch nicht eingerechnet), wovon aber nur 30 Milliarden Euro an grüne Kraftwerke gehen. mehr… noch mehr s. a. 14. Oktober 2013

24. Oktober 2013
Neues aus Münchhausen:
Die alte Energiewirtschaft und ihre politischen Helfer haben sich ein raffiniertes Lügengeflecht zusammengestrickt:
Erste Lüge: Die erneuerbaren Energien sind die Preistreiber. Richtig ist, dass in den letzten zehn Jahren die Strompreise um 11,5 Cent je KWh gestiegen sind, die Ökostromumlage aber nur um 4,9 Cent.
Zweite Lüge: Steigende Energiepreise sind verantwortlich für Armut in Deutschland. In Wahrheit sind die Ölpreise hierzulande seit 2009 um 300% gestiegen – der Strompreis aber nur um 60%. Armut ist ein Problem der Sozialpolitik, nicht der Energiepolitik.
Dritte Lüge: Allein der Ökostrom wird stark subventioniert. Die Wahrheit ist, dass seit dem Jahr 2000 die Einspeise-Vergütung für das EEG 60 Milliarden Euro betrug, aber Kohle- und Atomenergie seit vielen Jahrzehnten mit insgesamt über 400 Milliarden Euro an staatlichen Subventionen unterstützt wurden.
Hinzu kommt, dass die riesigen Folgekosten der atomar-fossilen Energiewirtschaft unbezahlbar sind, während bei erneuerbaren Energien so gut wie keine Folgekosten – und schon gar keine Ewigkeitskosten wie bei Kohle und Atom – anfallen.
Zum Artikel auf der Sonnenseite von Franz Alt.

23. Oktober 2013
Die Informationen über die Stromerzeugung unserer PV-Anlagen sind wieder online abrufbar. Nach einer Homepageänderung bei Fronius, dem Hersteller der Wechselrichter, der die Daten liefert, waren die Daten seit Anfang September 2013 nicht abrufbar.

14.Oktober 2013
Oettinger schönt Subventionsbericht
– Der von Frau Dr. Merkel in das Amt des EU-Energiekommissars beförderte ehemalige Ministerpräsident unseren Landes BW könnte von sich sagen, er könne alles, außer Englisch. Wobei man fairer Weise sagen kann, inzwischen sind Fortschritte erkennbar. Auch an seiner Glaubwürdigkeit könnte er noch kräftig zulegen, wie ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung oder Artikel im Spiegel zeigt…

30. September 2013
100% Ökostrom für alle kommunalen Einrichtungen der Gemeinde Biberach
Seit Donnerstag 26. September bezieht die Gemeinde Biberach für über 50 Gebäude und Einrichtungen Strom, der aus skandinavischer Wasserkraft erzeugt wird. Bei dieser Umstellung spart die Gemeinde auch noch über 50% der bisherigen Kosten. Ist dies nicht ein Anlaß für den einen oder anderen Bürger, sich über einen Anbieterwechsel bei seinem  Strombezug zu informieren und seinen Strom bei einem Anbieter  einzukaufen, der Strom aus erneuerbaren Quellen erzeugt? Dabei können wir, wie oben zu sehen, durchaus Geld sparen und Einfluß nehmen zugunsten der Energiewende.

18. September 2013
„Die Energiewende wird derzeit als Sündenbock für unverhältnismäßig starke Preisanstiege verantwortlich gemacht. Der Strompreis setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. Es gibt jedoch zahlreiche preissenkende Faktoren, die von den Energieanbietern nicht an die Privatkunden weiter gegeben werden. Dies zeigt sich deutlich an der Zunahme der Margen für die Konzerne, welche in den letzten Jahren stark gestiegen sind. Wir benötigen dringend mehr Transparenz und eine Politik, die durchgreift und aufhört, die Energiewende schlecht zu reden und die Ökoenergien als alleinige Preistreiber zu stigmatisieren.“ so äußert sich Claudia Kemfert, Energie-Expertin beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit im Interview…

25.Juli 2013
Auch in der Zeit der Energiewende bekommt in der Europaischen Union die Atomenergie die höchste Förderung von allen Energieträgern: 35 Milliarden Euro. In die Kohlestromerzeugung gehen 27 Milliarden. Dagegen fließen in die Ökostromerzeugung also Solar-, Wasserkraft-, Windkraft-, Geothermie und Biogaserzeugung zusammen 30 Milliarden. mehr…

19. Juni 2013
3. Sonnenkollektor-Projekt der Genossenschaft erfolgreich realisiert
Unsere dritte Photovoltaikanlage ist am 17. Juni 2013 ans Netz gegangen.Feuerwehrhaus Sie steht auf dem Dach des Feuerwehrhauses. Mehr auf der Seite unsere PV-Anlagen.

8. Juni 2013
Das Märchen vom teuren Ökostrom

Offener Brief an Bundesumweltminister Peter Altmaier von Franz Alt.

Lieber Peter Altmaier,

Subjektiv wollen Sie sicherlich die Energiewende, aber objektiv tun Sie zurzeit wenig dafür. Mit Ihrer Politik der „Strompreisbremse“ schaden Sie diesem Ziel sogar. Das wurde in Ihrem Interview mit der Frankfurter Rundschau am 31.5. sehr deutlich. mehr…

16. Mai 2013
Wir weisen auf die Seite  „Lokale Agenda-Gruppe 21 Energie in Lahr“ hin mit interessanten Hintergrundinformationen zum Thema „Bereitschaftsstrom (Standby)“ und zu „Häufige Irrtümer“ bei der Darstellung der erneuerbaren Energie in Fernsehen und Zeitungen

22. März 2013
Baden-Württemberg soll zur führenden Energie- und Klimaschutzregion werden. Die Energiewende ist gut fürs Klima und für den Wirtschaftsstandort. Ausstieg aus der Atomkraft – Einstieg in die Energiewende – zur Presseerklärung der Landesregierung Baden-Würtemberg…

vom 20. März 2013
Die BEGB ist eine eingetragene Genossenschaft 
Am 15. März 2013  hat das Amtsgericht Freiburg als zuständiges Registergericht die Bürger-Energiegenossenschaft Biberach eG unter der Geschäftsnummer 700062 ins Genossenschaftsregister eingetragen.
Nach der Eintragung der Genossenschaft in das Genossenschaftsregister werden nun alle bisher gezeichneten Genossenschaftsanteile abgebucht.  Die betroffenen Mitglieder werden rechtzeitig per Mail oder Post benachrichtigt.

vom 13. März 2013
2. Sonnenkollektor-Projekt der Genossenschaft erfolgreich realisiert
BauhofAuf dem Dach des Bauhofs der Gemeinde wurde am 11. März 2013 unsere  zweite Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Mehr auf der Seite unsere „PV-Anlagen

vom 22. Februar 2013
Am 16.02.2013 besuchten 20 Biberacher Bürgerinnen und Bürger die Heizzentralen von St. Peter in der Nähe von Freiburg und von Weiterdingen im Hegau.st.peter
Auf diesem Bild erläutert uns Rudolf Schuler, Bürgermeister der Gemeinde St. Peter und zugleich Aufsichtsratsvorsitzende der Genossenschaft Bürger-Energie-St. Peter, die Entstehungsgeschichte der Genossenschaft. Darüber hinaus erfuhren wir technische Details der Heizzentrale.
St.Peter2
Auf dem zweiten Bild erklärt uns Markus Bohnert, Vorstand der Energiegenossenschaft, die Funktion des Holzhackschnitzelbunkers, die Anlieferung des Heizmaterials und den Lieferzyklus. Wenn die Heizzentrale bei Minustemperaturen mit höchster Leistung läuft, werden  pro Woche zwei bis drei LKW mit Hackschnitzel angeliefert.
Weiterdingen1
Die zweite Station der Busfahrt war die Heizzentrale in Weiterdingen. Dort erwartete uns Bene Müller, Vorstand der Firma Solarcomplex, die das Nahwärmenetz in Weiterdingen geplant und gebaut hat und auch betreibt. Er zeigte uns das Biogas –BHKW, die Heizkessel, den elektrischen Abgasfilter (damit wird der Ruß- und Feinstaubausstoß auf ein Zehntel des Ausstoßes einer Heizöleinzelhausheizung reduziert) und die Pufferspeicher.weiterdingen2
Ein wichtiger Punkt war auch hier die Qualität der Hackschnitzel und die Häufigkeit der Anlieferung. In der kältesten Jahreszeit sind hier drei bis vier LKW mit Hänger pro Woche erforderlich. Die Anlieferung erfolgt nur an Werktagen tagsüber. Die Heizzentrale liegt im Ortskern zwischen Wohn- und Gewerbegebäuden. Das nächstliegende Wohnhaus liegt etwa 10m von der Heizzentrale entfernt. Am Tag unseres Besuchs lief die Heizzentrale mit BHKW und Hackschnitzelkessel mit voller Leistung, trotzdem konnten wir ausserhalb der Heizzentrale keine Geräusch- oder Geruchsentwicklung feststellen.

vom 23. Januar 2013
Die Bürgerenergiegenossenschaft informiert
Geplante Informationsveranstaltung vom 18.02.13 wird verschoben
Im Amtsblatt vom 18.01.13 und hier hatten wir eine Informationsveranstaltung am
18. Februar 2013 angekündigt, bei der wir Sie über die bisherigen Planungen unterrichten und Ihnen den errechneten Wärmepreis erläutern wollten.
Zwischenzeitlich haben sich mehrere überlegenswerte Alternativen zu möglichen Standorten und auch zur Auswahl der eingesetzten Techniken ergeben. Da wir hierdurch einen günstigeren Wärmepreis für alle Interessenten erwarten, haben wir beschlossen, diese neuen Alternativen näher zu beleuchten. Die Informationsveranstaltung wird deshalb auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, wir werden Sie rechtzeitig hierüber an gleicher Stelle unterrichten.
Außerdem möchten wir in unseren Entscheidungsprozess auch alle Anregungen und Bedenken möglicher Anlieger einer künftigen Heizzentrale einfließen lassen. Damit Sie sich selbst ein Bild zu den Auswirkungen eines solchen Projektes machen können, haben wir Sie bereits letzte Woche zu der Informationsfahrt nach St. Peter und Weiterdingen am
Samstag, 16. Februar 2013, Abfahrt 09:00 h am Rathaus
eingeladen.
Wir möchten Sie ermuntern, von diesem Angebot regen Gebrauch zu machen. Wir werden Ihnen auch auf der Fahrt gerne alle Fragen beantworten.
Der Vorstand

vom 23. Januar 2013
Die Bürgerenergiegenossenschaft informiert
Die ersten Planungen und Berechnungen haben ergeben, dass für den wirtschaftlich sinnvollen Betrieb des geplanten Nahwärmenetzes mehrere Standorte für die Heizzentrale in Frage kommen.
In den Vorüberlegungen werden verschiedene Standorte bewertet, dies sind:

  1. Sportplatzstraße, alter Sportplatz
  2. Bereich Turnhalle bei der Bahnunterführung Brucher Straße
  3. Brucher Straße, westlich der Feuerwehr
  4. Hauptstraße, Lagerplatz Baugeschäft Volk

Abhängig von der Wahl des Standortes sowie der Anzahl der Teilnehmer errechnet sich der Wärmepreis.
Wir wollen die Bevölkerung über unsere Überlegungen unterrichten und auf Ihre Bedenken und Befürchtungen eingehen.
Damit sich alle Interessenten des Nahwärmenetzes sowie potentielle Anwohner einen eigenen Eindruck zu der geplanten Heizzentrale verschaffen können, bietet die Bürgerenergiegenossenschaft zusammen mit der Gemeinde Biberach eine weitere kostenfreie Informationsfahrt am Samstag, 16.02.2013an. Besucht werden die Heizzentralen in Weiterdingen sowie in St. Peter.